PatientInnen-Netzwerk NRW

Für starke PatientInnen

Vor Ort wirksam beteiligt – Fachtag zur Stärkung der Patientenvertretung in Kommunalen Gesundheitskonferenzen

24.11.2017, 10:00 – 16:00 Uhr, Dietrich Keuning Haus, Dortmund 

Mit der Beteiligung an der Kommunalen Gesundheitskonferenz haben Patientenvertretung und Selbsthilfe ein eigenes Stimmrecht in einem kommunalen Gremium bekommen. Es ist daher von besonderer Bedeutung dieses Stimmrecht wirkungsvoll einzusetzen. Oft erfolgt die Arbeit ehrenamtlich, Selbsthilfe und Patientenvertretung verfügen dabei über wenige finanzielle und personelle Ressourcen, im Gegensatz zu den Mitgliedern mit professionellem Hintergrund. Obwohl die Beteiligung von Patientinnen und Patienten in den Kommunalen Gesundheitskonferenzen bereits seit 1998 etabliert ist, gibt es derzeit kaum Unterstützungs- und Fortbildungsangebote für die ehrenamtlich tätigen Patientenvertreterinnen und -vertreter. Diese Lücke möchten wir füllen und laden Sie herzlich ein, sich an unserer Veranstaltung zu beteiligen.

Hier geht’s zum Flyer zur Veranstaltung

Bitte melden Sie Sie sich bis Freitag, den 10. November 2017 unter folgender E-Mail-Adresse für die Veranstaltung an:
kathrin.balke@patientenbeteiligung.de


Viele Gesundheits-Apps informieren unzureichend

Wie hilfreich sind Apps gegen Rücken- und Rheumaleiden? Zu erkennen ist das für Laien kaum, wie eine Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW ergab.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Dschungel der App-Stores können Nutzer kaum vorab herausfinden, ob eine Gesundheits-App wirklich für sie geeignet ist.
  • Fehlende Hinweise auf Arztbesuche und wissenschaftliche Erkenntnisse können mehr Schaden als Nutzen verursachen.
  • Verlassen Sie sich bei Schmerzen nicht allein auf Apps: Sie können keinen Gang zum Arzt ersetzen!


Mehrsprachige Filme zu Gesundheitsthemen

Neues Info-Angebot unterstützt Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe, im Gesundheitswesen sowie in Sprach- und Integrationskursen

Für zugewanderte Menschen ist das komplexe deutsche Gesundheitssystem oft schwer zu verstehen. Hierfür spielen neben Sprachbarrieren unter anderem ein häufig anderes Verständnis von Krankheit, Gesundheit und der Art der Versorgungs- und Hilfeangebote eine Rolle. Damit sich zugewanderte Menschen leichter über das Gesundheitswesen, medizinische Versorgung und Prävention informieren können, wurden im Rahmen eines vom Gesundheitsministerium geförderten Projekts sieben leicht verständliche Filme zu verschiedenen Themenbereichen erstellt.

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Neuer Patientenwegweiser online

Auf der Homepage des Patientenbeauftragten NRW wurde der Patientenwegweiser aktualisiert. Die Anpassungen sowie inhaltlichen Erweiterungen umfassen unter anderem:

  • die Aufnahme weiterer Institutionen und Verbände im Bereich des Gesundheitswesens (primär in NRW),
  • die Überarbeitung des Layouts für einen schnelleren und effektiveren Zugang zu den gewünschten Angeboten und
  • zusätzliche Angaben zur Barrierefreiheit des zugehörigen Internetauftritts.

Die Suche ist themenbezogen, anhand von Stichwörtern oder alphabetisch möglich.

Mit dem aktualisierten Patientenwegweiser wird ein umfangreiches Adressverzeichnis zur Verfügung gestellt, das dazu beiträgt, die Suche nach geeigneten Ansprechpartnerinnen und -partnern zu vereinfachen. Zum Wegweiser geht es hier


Gesundheitspreis NRW 2017

Der Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen steht passend zur letztjährigen Entschließung der LZG.NRWLandesgesundheitskonferenz unter dem Schwerpunktthema „Angekommen in Nordrhein-Westfalen – Flüchtlinge im Gesundheitswesen“. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.

Der „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ wird jährlich im Rahmen der Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen – Innovative Projekte im Gesundheitswesen“ von der Gesundheitsministerin verliehen.

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Praxisleitfaden für die Patientenberatung

Die Universität Bielefeld hat einen Leitfaden für gute Patientenkommunikation zusammengestellt.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat das Projekt und die daraus entstandene Broschüre gefördert.

„Patienten müssen wissen, auf welche medizinischen Maßnahmen sie sich einlassen“, erläuterte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Nur so könnten sie selbstbestimmt mitentscheiden, und nur so komme nach geltendem Recht ein wirksamer Behand­lungs­vertrag zustande. „Dafür braucht es Kommunikation auf Augenhöhe und ins­be­sondere bei den Behandelnden das Ziel, sich ihren Patienten gegenüber verständlich zu ma­chen“, so Maas.

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Medikationsplan – Flyer informiert

Patienten, die gleichzeitig mindestens drei auf Kassenrezept verordnete, systemisch wirkende KBV_PI_Medikationsplan Medikamente anwenden, haben seit 1. Oktober Anspruch auf einen Medikationsplan. Die Anwendung der Medikamente muss dabei über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen vorgesehen sein.

Um Ärzte bei der Information ihrer Patient/-innen zu unterstützen, hat die KBV einen Patientenflyer zum Medikationsplan herausgegeben. Der sechsseitige Flyer informiert übersichtlich über die Vorteile und den Umgang mit dem Medikationsplan und kann vom Arzt als Erläuterung zusammen mit dem Plan ausgehändigt werden.

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Ratgeber Krankenhaus. Was Sie zum Thema Krankenhaus wissen sollten.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat eine neue Broschüre mit dem Titel  „Ratgeber Krankenhaus. Was Sie zum Thema Krankenhaus wissen sollten“ herausgegeben. Mit der Broschüre soll Patientinnen und Patienten und/oder Angehörigen ein Leitfaden zur Verfügung gestellt werden, der über alle wichtigen Aspekte rund um das Thema Krankenhaus aufklären soll. Dazu zählt auch eine kurze Übersicht der Krankenhausversorgung in Deutschland sowie Informationen zu den Abläufen und Leistungen, die vor, während und nach einer Krankenhausbehandlung wichtig sind und beachtet werden sollten.

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Fachtagung: Die Rolle der Patientenvertretung in Ethik-Kommissionen und Klinischen Ethik-Komitees

Welche Rolle Patientenvertreterinnen und Patientenvertreter in Ethikkommissionen und Klinischen Ethik-Komitees spielen, soll auf einer Fachtagung der Koordinierungsstelle für Patientenbeteiligung am 25. November 2016 von 10 Uhr bis 16 Uhr im St. Anna-Hospital, Herne diskutiert werden. Neben theoretischen und praktischen Einblicken in die Arbeit, soll vor allem der Austausch und die Vernetzung untereinander im Vordergrund stehen.

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Gerechte Gesundheit – Portal zum Thema

Auf gerechte-gesundheit.de geht es um Verteilungsgerechtigkeit und Ressourcenallokation im Gesundheitswesen. Anliegen ist es, Transparenz für Patienten, Versicherte und Bürger herzustellen.

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