PatientInnen-Netzwerk NRW

Für starke PatientInnen

2. Gesundheitspolitisches Fachgespräch mit Minister Laumann

Anfang Juli haben sich die Patienten- und Selbsthilfeorganisationen aus NRW zum zweiten Mal in dieser Legislaturperiode zu einem gesundheitspolitischen Gespräch mit Minister Laumann in Düsseldorf getroffen. Das Gespräch wurde von Claudia Middendorf als Beauftragter der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten moderiert. Neben dem PatientInnen-Netzwerk NRW nahmen auch Sonja Fasbender für das gemeinsame Projekt Koordinierung und Vernetzung der Patientenbeteiligung in NRW, die Gesundheitsselbsthilfe NRW, die KOSKON NRW und die LAG Selbsthilfe NRW am Gespräch teil. Im Gespräch ging es vor allem um verschiedene Aspekte der Krankenhausversorgung: Um Angehörige und ihre Rolle in der Versorgung, um Erwachsene mit komplexen Beeinträchtigungen und Assistenzbedarf, um das Konzept Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen und um Patientenorientierung bzw. Patientenbeteiligung bei Fragen der anstehenden Krankenhausplanung.

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Pflegewegweiser NRW wird fortgesetzt

Auch 2019 wird das Internetportal „Pflegewegweiser NRW“ und die NRW-weite Datenbank für die Suche nach (Pflege-) beratungsstellen, Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe und haushaltsnahen Dienstleistungen unter www.pflegewegweiser-nrw.de weitergeführt.

Die landesweite, kostenlose Rufnummer 0800 4040044 wird zudem in eingeschränktem Umfang  fortgesetzt.

Wenden Sie sich  – auch bei Fragen zum Projekt Pflegewegweiser – an den pflegewegweiser@verbraucherzentrale.nrw


Positionspapier zum Thema Digitalisierung verabschiedet

Das Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen beschäftigt das PatientInnen-Netzwerk bereits über einen längeren Zeitraum. Lange Zeit schien die Differenz zwischen den Gefahren auf der einen und dem Nutzen der Digitalisierung auf der anderen Seite fast unüberbrückbar. Es stellte sich an dieser Stelle die Frage, wie eine Positionierung aussehen kann, die nicht nur schwarz oder weiß, sonderen auch die verschiedenen Grautöne dazwischen berücksichtigt. Auf der Suche nach weniger „entweder-oder“ zu mehr „sowohl-als-auch“ haben wir zum einen das festgehalten, was wir „wissen“ (und was uns zum Teil Sorge bereitet), sind dann weiter gegangen zu dem, was wir „wollen“ und sind schließlich auch bei dem gelandet, was wir „unterstützen“. Die Beschäftigung mit dem Thema Digitalisierung ist damit nicht abgeschlossen. Wir befinden uns weiterhin in einer Entwicklung und in einem Prozess, bei dem unser gerade verabschiedetes Positionspapier so etwas wie eine Wegmarke darstellt. Wir freuen uns auf Austausch und Diskussion zu diesem Thema und wünschen uns dafür einen Ort, an dem ökonomische Interessen nicht im Vordergrund stehen.

Hier geht’s zum Positionspapier:  2018-11 Positionspapier Digitalisierung aus Patientensicht


Patientenorientierung in NRW – Kompetenzen entwickeln, Zusammenarbeit stärken

Bei der diesjährigen Fachtagung des Projekts Patientenbeteiligung NRW am 3.Dezember geht es um das Thema  „Patientenorientierung in NRW – Kompetenzen entwickeln, Zusammenarbeit stärken“. Sie findet  am 3. Dezember 2018 im Jahrhunderthaus in Bochum statt.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier: Einladung_Patientenorientierung_final

Die Koordinierungs- und Vernetzung der Patientenbeteiligung in NRW ist eine landesweite Anlaufstelle für Patientenvertreterinnen und -vertreter, die in kommunalen Gesundheitskonferenzen, in Gremien der gemeinsamen Selbstverwaltung  (Patientenbeteiligung nach §140f SGB V), der Landesgesundheitskonferenz, Ethik-Kommissionen, Ethikkomitees  u.a.m. tätig sind. Auch für andere Akteure im Gesundheitswesen und Interessierte rund um das Thema Patientenbeteiligung und Patientenvertretung sind angesprochen. Denn es wird zunehmend wichtiger, qualifizierte Ehrenamtliche für diese Tätigkeit zu gewinnen, um die Patientenperspektive auf allen Ebenen weiter zu stärken.

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1. Gesundheitspolitisches Fachgespräch mit Minister Laumann

Fotograf: Paul Schneider

Am 25. Juli haben sich Selbsthilfe- und Patientenvertreter/-innen aus dem PatientInnen-Netzwerk NRW, dem Koordinierungskreis §140f SGB V, der Gesundheitsselbsthilfe NRW, der LAG Selbsthilfe, der KOSKON NRW und dem Projekt Koordinierung und Vernetzung der Patientenbeteiligung in NRW auf Einladung der Landesbeauftragten für Patient/-innen Claudia Middendorf mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann im Ministerium getroffen.

Ziel des Gesprächs war neben einem ersten Kennenlernen der Austausch zu drei Themenbereichen. Zunächst wurde das Projekt Koordinierung und Vernetzung der Patientenbeteiligung in NRW vorgestellt. Erstmalig wurden von allen oben genannten Akteuren ein gemeinsames Projekt auf den Weg gebracht, das auch für andere Bundesländer Vorbildcharakter hat. Da das Projekt Ende des Jahres ausläuft, warben Gregor Bornes (Gesundheitsladen Köln, Träger des Projekts) und Kathrin Balke (Mitarbeiterin im Projekt) für einen Ausbau und eine Verstetigung.

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Pflegewegweiser NRW

Neues Internetportal zu Beratungs- und Hilfsangeboten

Pflegebedürftigkeit beginnt oft schleichend, manchmal jedoch auch von einem Moment zum andern: Damit stehen viele akute Fragen zur Klärung im Raum. In Nordrhein-Westfalen können Pflegebedürftige und ihren Angehörige in einem solchen Fall zwar zahlreiche Beratungs- und Hilfsangebote nutzen. Meist fehlt ihnen dennoch ein brauchbarer Kompass, der sie an die richtige Anlaufstelle lotst.

Der Pflegewegweiser NRW hilft Ratsuchenden, eine Beratung zu finden, die auf die persönliche Situation zugeschnitten ist. Im Internetportal www.pflegewegweiser-nrw.de können sich Betroffene schnell einen Überblick über passende Beratungs- und Hilfsangebote in der Nähe ihres Wohnorts verschaffen. Angeboten wird der Pflegewegweiser NRW vom Projekt KoNAP – KompetenzNetz Angehörigenunterstützung und Pflegeberatung NRW.

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Starke Patientinnen und Patienten für ein gesundes System!

Mit folgender Pressemitteilung haben wir gemeinsam mit dem Koordinierungskreis §140f SGB V anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz in NRW Stellung bezogen:

Forderungen der Patientenvertretung NRW zur Gesundheitsministerkonferenz in Düsseldorf

Mittwoch, 20.06.2018. Von der Krankenhausplanung über die Notfallversorgung bis hin zu Behandlungsfehlern: Anlässlich der 91. Gesundheitsministerkonferenz, die heute unter dem Vorsitz des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf eröffnet wurde und das Thema „Patientenorientierung als Element einer zukunftsweisenden Gesundheitspolitik“ in den Mittelpunkt stellt, setzt sich die hiesige Patientenvertretung nachdrücklich für eine stärkere Beteiligung von Betroffenen im Gesundheitswesen ein. „Entgegen aller Wünsche und Versprechungen steht der Mensch hier noch lange nicht im Mittelpunkt. Statt mit den Patientinnen und Patienten zu sprechen, wird leider viel zu oft nur über sie gesprochen“, betonen die Organisationen, die dem Koordinierungsausschuss zur Patientenbeteiligung wie auch dem PatientInnen-Netzwerk NRW angehören.

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Treffen mit den gesundheitspolitischen Sprecher/-innen im Landtag

Kurz vor Weihnachten hatten Günter Hölling, Manuela Anacker und Julia Gakstatter die Gelegenheit, mit den gesundheitspolitischen Sprechern von CDU (Peter Preuss) und FDP (Susanne Schneider) zu sprechen, Ihnen das PatientInnen-Netzwerk vorzustellen und Ihnen wesentliche Punkte aus dem Positionspapier „Gesundheitsversorgung umfassend verbessern: Selbstbestimmung von Patientinnen und Patienten stärken“ näher zu bringen. Beide sind daran interessiert, über weitere Entwicklungen im Gespräch zu bleiben und wünschen sich, dass Patientinnen und Patienten sich an den aktuellen Diskursen, z.B. zur Krankenhausplanung beteiligen.

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Erstes Treffen mit neuer Landesbehinderten- und Patientenbeauftragten

Seit dem 1. Oktober 2017 gibt es mit Claudia Middendorf in NRW eine neue Landesbehinderten- und Patientenbeauftragte in Nachfolge von Dirk Meyer. Manuela Anacker und Günter Hölling als Sprecher/-in und Julia Gakstatter als Koordinatorin des PatientInnen-Netzwerks NRW haben sich Mitte November zu einem ersten Kennenlernen und Austausch in Dortmund getroffen.

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Vor Ort wirksam beteiligt – Fachtag zur Stärkung der Patientenvertretung in Kommunalen Gesundheitskonferenzen

24.11.2017, 10:00 – 16:00 Uhr, Dietrich Keuning Haus, Dortmund 

Mit der Beteiligung an der Kommunalen Gesundheitskonferenz haben Patientenvertretung und Selbsthilfe ein eigenes Stimmrecht in einem kommunalen Gremium bekommen. Es ist daher von besonderer Bedeutung dieses Stimmrecht wirkungsvoll einzusetzen. Oft erfolgt die Arbeit ehrenamtlich, Selbsthilfe und Patientenvertretung verfügen dabei über wenige finanzielle und personelle Ressourcen, im Gegensatz zu den Mitgliedern mit professionellem Hintergrund. Obwohl die Beteiligung von Patientinnen und Patienten in den Kommunalen Gesundheitskonferenzen bereits seit 1998 etabliert ist, gibt es derzeit kaum Unterstützungs- und Fortbildungsangebote für die ehrenamtlich tätigen Patientenvertreterinnen und -vertreter. Diese Lücke möchten wir füllen und laden Sie herzlich ein, sich an unserer Veranstaltung zu beteiligen.

Hier geht’s zum Flyer zur Veranstaltung