PatientInnen-Netzwerk NRW

Für starke PatientInnen

Starke Patientinnen und Patienten für ein gesundes System!

Mit folgender Pressemitteilung haben wir gemeinsam mit dem Koordinierungskreis §140f SGB V anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz in NRW Stellung bezogen:

Forderungen der Patientenvertretung NRW zur Gesundheitsministerkonferenz in Düsseldorf

Mittwoch, 20.06.2018. Von der Krankenhausplanung über die Notfallversorgung bis hin zu Behandlungsfehlern: Anlässlich der 91. Gesundheitsministerkonferenz, die heute unter dem Vorsitz des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf eröffnet wurde und das Thema „Patientenorientierung als Element einer zukunftsweisenden Gesundheitspolitik“ in den Mittelpunkt stellt, setzt sich die hiesige Patientenvertretung nachdrücklich für eine stärkere Beteiligung von Betroffenen im Gesundheitswesen ein. „Entgegen aller Wünsche und Versprechungen steht der Mensch hier noch lange nicht im Mittelpunkt. Statt mit den Patientinnen und Patienten zu sprechen, wird leider viel zu oft nur über sie gesprochen“, betonen die Organisationen, die dem Koordinierungsausschuss zur Patientenbeteiligung wie auch dem PatientInnen-Netzwerk NRW angehören.

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Treffen mit den gesundheitspolitischen Sprecher/-innen im Landtag

Kurz vor Weihnachten hatten Günter Hölling, Manuela Anacker und Julia Gakstatter die Gelegenheit, mit den gesundheitspolitischen Sprechern von CDU (Peter Preuss) und FDP (Susanne Schneider) zu sprechen, Ihnen das PatientInnen-Netzwerk vorzustellen und Ihnen wesentliche Punkte aus dem Positionspapier „Gesundheitsversorgung umfassend verbessern: Selbstbestimmung von Patientinnen und Patienten stärken“ näher zu bringen. Beide sind daran interessiert, über weitere Entwicklungen im Gespräch zu bleiben und wünschen sich, dass Patientinnen und Patienten sich an den aktuellen Diskursen, z.B. zur Krankenhausplanung beteiligen.

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Erstes Treffen mit neuer Landesbehinderten- und Patientenbeauftragten

Seit dem 1. Oktober 2017 gibt es mit Claudia Middendorf in NRW eine neue Landesbehinderten- und Patientenbeauftragte in Nachfolge von Dirk Meyer. Manuela Anacker und Günter Hölling als Sprecher/-in und Julia Gakstatter als Koordinatorin des PatientInnen-Netzwerks NRW haben sich Mitte November zu einem ersten Kennenlernen und Austausch in Dortmund getroffen.

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Vor Ort wirksam beteiligt – Fachtag zur Stärkung der Patientenvertretung in Kommunalen Gesundheitskonferenzen

24.11.2017, 10:00 – 16:00 Uhr, Dietrich Keuning Haus, Dortmund 

Mit der Beteiligung an der Kommunalen Gesundheitskonferenz haben Patientenvertretung und Selbsthilfe ein eigenes Stimmrecht in einem kommunalen Gremium bekommen. Es ist daher von besonderer Bedeutung dieses Stimmrecht wirkungsvoll einzusetzen. Oft erfolgt die Arbeit ehrenamtlich, Selbsthilfe und Patientenvertretung verfügen dabei über wenige finanzielle und personelle Ressourcen, im Gegensatz zu den Mitgliedern mit professionellem Hintergrund. Obwohl die Beteiligung von Patientinnen und Patienten in den Kommunalen Gesundheitskonferenzen bereits seit 1998 etabliert ist, gibt es derzeit kaum Unterstützungs- und Fortbildungsangebote für die ehrenamtlich tätigen Patientenvertreterinnen und -vertreter. Diese Lücke möchten wir füllen und laden Sie herzlich ein, sich an unserer Veranstaltung zu beteiligen.

Hier geht’s zum Flyer zur Veranstaltung


Viele Gesundheits-Apps informieren unzureichend

Wie hilfreich sind Apps gegen Rücken- und Rheumaleiden? Zu erkennen ist das für Laien kaum, wie eine Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW ergab.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Dschungel der App-Stores können Nutzer kaum vorab herausfinden, ob eine Gesundheits-App wirklich für sie geeignet ist.
  • Fehlende Hinweise auf Arztbesuche und wissenschaftliche Erkenntnisse können mehr Schaden als Nutzen verursachen.
  • Verlassen Sie sich bei Schmerzen nicht allein auf Apps: Sie können keinen Gang zum Arzt ersetzen!


Mehrsprachige Filme zu Gesundheitsthemen

Neues Info-Angebot unterstützt Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe, im Gesundheitswesen sowie in Sprach- und Integrationskursen

Für zugewanderte Menschen ist das komplexe deutsche Gesundheitssystem oft schwer zu verstehen. Hierfür spielen neben Sprachbarrieren unter anderem ein häufig anderes Verständnis von Krankheit, Gesundheit und der Art der Versorgungs- und Hilfeangebote eine Rolle. Damit sich zugewanderte Menschen leichter über das Gesundheitswesen, medizinische Versorgung und Prävention informieren können, wurden im Rahmen eines vom Gesundheitsministerium geförderten Projekts sieben leicht verständliche Filme zu verschiedenen Themenbereichen erstellt.

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Neuer Patientenwegweiser online

Auf der Homepage des Patientenbeauftragten NRW wurde der Patientenwegweiser aktualisiert. Die Anpassungen sowie inhaltlichen Erweiterungen umfassen unter anderem:

  • die Aufnahme weiterer Institutionen und Verbände im Bereich des Gesundheitswesens (primär in NRW),
  • die Überarbeitung des Layouts für einen schnelleren und effektiveren Zugang zu den gewünschten Angeboten und
  • zusätzliche Angaben zur Barrierefreiheit des zugehörigen Internetauftritts.

Die Suche ist themenbezogen, anhand von Stichwörtern oder alphabetisch möglich.

Mit dem aktualisierten Patientenwegweiser wird ein umfangreiches Adressverzeichnis zur Verfügung gestellt, das dazu beiträgt, die Suche nach geeigneten Ansprechpartnerinnen und -partnern zu vereinfachen. Zum Wegweiser geht es hier


Gesundheitspreis NRW 2017

Der Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen steht passend zur letztjährigen Entschließung der LZG.NRWLandesgesundheitskonferenz unter dem Schwerpunktthema „Angekommen in Nordrhein-Westfalen – Flüchtlinge im Gesundheitswesen“. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.

Der „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ wird jährlich im Rahmen der Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen – Innovative Projekte im Gesundheitswesen“ von der Gesundheitsministerin verliehen.

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Praxisleitfaden für die Patientenberatung

Die Universität Bielefeld hat einen Leitfaden für gute Patientenkommunikation zusammengestellt.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat das Projekt und die daraus entstandene Broschüre gefördert.

„Patienten müssen wissen, auf welche medizinischen Maßnahmen sie sich einlassen“, erläuterte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Nur so könnten sie selbstbestimmt mitentscheiden, und nur so komme nach geltendem Recht ein wirksamer Behand­lungs­vertrag zustande. „Dafür braucht es Kommunikation auf Augenhöhe und ins­be­sondere bei den Behandelnden das Ziel, sich ihren Patienten gegenüber verständlich zu ma­chen“, so Maas.

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Medikationsplan – Flyer informiert

Patienten, die gleichzeitig mindestens drei auf Kassenrezept verordnete, systemisch wirkende KBV_PI_Medikationsplan Medikamente anwenden, haben seit 1. Oktober Anspruch auf einen Medikationsplan. Die Anwendung der Medikamente muss dabei über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen vorgesehen sein.

Um Ärzte bei der Information ihrer Patient/-innen zu unterstützen, hat die KBV einen Patientenflyer zum Medikationsplan herausgegeben. Der sechsseitige Flyer informiert übersichtlich über die Vorteile und den Umgang mit dem Medikationsplan und kann vom Arzt als Erläuterung zusammen mit dem Plan ausgehändigt werden.

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